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Kinderpornos im hessischen Innenministerium Mittwoch, 1. August 2007

Wiesbaden (carechild) - Ein hochrangiger Beamter des hessischen Innenministeriums wurde wegen des Besitzes von Kinderpornos suspendiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Nachdem das Innenministerium von dem Ermittlungsverfahren erfahren hatte, wurde der Mann sofort suspendiert. Ihm wurde Hausverbot erteilt, die Führung der Dienstgeschäfte untersagt und ein Disziplinarverfahren eingeleitet.
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hatte im Zuge der Ermittlungen den privaten Computer des Beamten beschlagnahmt. Daraufhin soll sein Dienstcomputer von Mitarbeitern des innenministeriums sichergestellt und an die Staatsanwaltschaft ausgehändigt worden sein


Gericht entlässt Behördenleiter in Kempten wegen Kinderpornos
Dienstag, 31. Juli 2007 Kempten (carechild)

- Der ehemalige Leiter des Umwelt- und Naturschutzamtes wurde vom Verwaltungsgericht München wegen Besitzes von Kinderpornographie aus dem Dienst entlassen. Über den Antrag der Landesanwaltschaft lediglich eine Gehaltskürzung um 2 Stufen vorzunehmen, setzte sich das Gericht dabei hinweg.Der 54 jährige Mann hatte, unter starkem Alkoholeinfluss, in 3 Filmkabinen eines Sex-Shops tierpornographische Bilder aufgehängt mit dem Vermerk "Suche Bauernhof für Tiersex". Bei der anschliessenden Hausdurchsuchung fanden die Beamten auch Kinderpornographie auf seinem Computer. Dafür fand der Mann keine Erklärung, ausser jahrelangen Alkoholmissbrauch.
Zu einer öffentlichen Verhandlung darüber kam es nie. Die Staatsanwaltschaft hielt dies nicht für notwendig? Stattdessen erliess sie nur einen Strafbefehl über 6400 Euro.
Der Ex-Behördenleiter wurde versetzt und die Stadt Kempten leitete ein Disziplinarverfahren ein. Dieses gipfelte nun in der Entlassung des ehemaligen Behördenleiters. Die Landesanwaltschaft beantragte in dem Verfahren zwar lediglich die Gehaltskürzung um 2 Stufen, das Verwaltungsgericht München setzte sich über diesen Antrag jedoch hinweg und verfügte die Entlassung aus dem öffentlichen Dienst.


Monheimer Jugendamt wusste von Sexualverbrecher und blieb untätig

Düsseldorf/Monheim (carechild) - Bereits am Montag wurde ein 83 jähriger Düsseldorfer Sexualverbrecher, wegen des jahrelangen sexuellen Missbrauchs seiner eigenen Tochter, vom Düsseldorfer Landgericht zu 4 Jahren Haft verurteilt. Eine Sozialarbeiterin des Monheimer Jugendamtes soll von den Verbrechen gewusst und geschwiegen haben.

Im Zeitraum von 1993 bis 2002 hat der Sexualverbrecher seine eigene Tochter unzählige Male sexuell missbraucht. Zu Beginn des Missbrauchs war sie gerade einmal 10 Jahre alt. Die Mutter des Kindes soll dafür sogar Geld kassiert haben.
Als wäre das, zusammen mit dem erschreckend niedrigen Strafmass, noch nicht schrecklich genug, schockieren auch die Begleitumstände dieses Falles.
Eine Sozialarbeiterin des Monheimer Jugendamtes soll von den Verbrechen gewusst haben und untätig geblieben sein. Dies ging aus der Verhandlung hervor.
Äussern wollte sich das Jugendamt dazu nicht, weil das Urteil nicht in schriftlicher Form vorliege, so die Leiterin des Jugendamt Annette Berg gegenüber "RP-Online ". Sie ist der Meinung, dass es keinen Grund gäbe sich zu äussern, sofern kein schriftlicher Vorwurf vorliegen würde.
Auch Michael Hohmeier, Pressesprecher der Stadt Monheim, stiess gegenüber der Nachrichtenseite ins gleiche Horn. Schliesslich wäre das ein Verfahren gegen den 83 jährigen und nicht gegen das Jugendamt. Man wolle erstmal das schriftliche Urteil abwarten.
Ein paar Worte des Bedauerns oder die übliche "wir werden das umgehend prüfen" Floskel hatten demnach beide nicht übrig. Die ergänzende Aufklärung des Sachverhaltes wird wohl die Staatsanwalt schaft übernehmen müssen. Von der Verwaltung ist nach solchen Äusserungen jedenfalls keine Aufklärung zu erwarten.
Allerdings ist auch die Staatsanwaltschaft selbst in diesem Verfahren unter Beschuss geraten. So soll der Rektor einer Förderschule sich bereits 1998 hilfesuchend an die Staatsanwaltschaft gewandt haben, weil er Hinweise auf sexuellen Missbrauch von dem Mädchen bekommen habe, die aus Angst keine Anzeige erstatten wollte. Die Staatsanwaltschaft erklärte ihm damals, das er solche Informationen vertraulich behandeln muss, ähnlich wie beim Beichtgeheimnis von Priestern.
Die Staatsanwaltschaft will nun (9 Jahre später) Aussagen des Rektors prüfen nach denen solche Hinweise "beinahe täglich" an ihn herangetragen werden. Sollten sich Anhaltspunkte für weitere konkrete Fälle ergeben werde man die Ermittlungen sofort aufnehmen.

Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehl gegen Kölner Polizisten Dienstag, 14. August 2007

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat einen Strafbefehl über 10 Monate auf Bewährung gegen einen Polizisten beantragt. Auf seinem PC wurden 200 kinderpornographische Bilder entdeckt. Ihm wird ausserdem Verletzung von Dienstgeheimnissen und Geheimnisverrat vorgeworfen.
Er war oft als erster am Tatort und machte Fotos von Leichen und anderen Verbrechensopfern. Genauso oft leitete er diese Bilder von seinem dienstlichen Emailaccount an seinen privaten weiter. Die Fotos zeigen Tote mit Schusswunden, Verstümmelungen oder ganz normale Leichen.
Ein Kollege sah zufällig die von ihm versendeten Emails und brachte die Ermittlungen damit ins Rollen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Geheimnisverrat, Verletzung von Dienstgeheimnissen. Bei einer Hausdurchsuchung wurden auf dem PC des Polizisten 200 Kinderpornos gefunden. Die Staatsanwaltschaft vermutete, dass er diese gegen die Leichenbilder eingetauscht hat oder ggf. sogar Geld für die Weitergabe der Tatortbilder erhalten habe. Beides konnte allerdings nicht nachgewiesen werden.
Der Strafbefehl lautet auf 10 Monate auf Bewährung und ist noch nicht rechtskräftig. Das Disziplinarverfahren wird fortgeführt und sein Gehalt gekürzt.

Frankreich: Rückfälliger Kinderschänder bekam Viagra vom Gefängnisarzt . Montag, 20. August 2007

Frankreich (carechild) - Er sass bereits 18 Jahre seines Lebens im Gefängnis und galt als gefährlich und kaum resozialisierbar. Dennoch wurde der gefährliche Sexualverbrecher Francis E. aus der Haft entlassen. Nur kurze Zeit später entführte er einen 5 jährigen Jungen und missbrauchte ihn. Bei seiner Festnahme gab er an, Viagra vom Gefängnisarzt bekommen zu haben.
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Wenn sich die Angaben des 61 jährigen Kinderschänders bewahrheiten ist dies ein handfester Justizskandal. Francis E. will von seinem Gefängnisarzt ein Rezept für Viagra erhalten haben, obwohl dieser wusste wie gefährlich der Sexualverbrecher ist.
Nach eigenen Angaben hatte er bei seinem Arzt gesagt, er wolle mit einer Frau schlafen. Den Anwalt des Opfers empört dies zutiefst. Gegenüber der französischen Zeitung "Journal du Dimanche" sagte er "Man gibt ihm die Waffen um wieder von vorn anzufangen"
Frankreichs Justizministerin Dati lässt über das Gesundheitsministerium die Vorwürfe prüfen. Frankreichs Präsident Sarkozy hat für heute ein Treffen mit Dati, dem Gesundheitsminister sowie dem Innenminister angesetzt um weitere Massnahmen zu besprechen. Dabei könnte es unter anderem um ein neues Gesetz zur chemischen Kastration mittels Hormonbehandlung gehen.
Kenner des französischen Rechtssystems bezweifeln allerdings, das dies sonderlich ernst zu nehmen ist. So sollen in Frankreich immer mehr Regeln aufgestellt werden, deren Einhaltung dann jedoch niemand mehr überprüft, geschweige denn durchsetzt. Zudem sei das Justizsystem unterfinanziert und ineffektiv.
Dati trifft sich ende des Monats mit EU-Justizminister Frattini um Massnahmen für ein europaweites Frühwarnsystem gegen Sexualstraftäter zu besprechen.

LKA zerschlägt Kinderporno-Ring ... Freitag, 17. August 2007
Stuttgart (carechild) - Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hat einen internationalen Kinderporno-Ring zerschlagen. Weltweit gibt es Ermittlungen gegen mehr als 5000 Verdächtige, allein 700 davon in Deutschland. Zahlreiche Personen wurden festgenommen.

LKA Präsident Klaus Hiller  gab heute bekannt, dass seit dem Sommer 2006 mehr als eine Million IP Adressen ausgewertet wurden. Ein baden-württembergischer Internetdienstleister hat das Verfahren ins Rollen gebracht, nachdem dieser entsetzt feststellen musste, dass seine Internetforen zum tauschen von Kinderpornographie missbraucht wurden. Die Foren waren öffentlich zugänglich.
An die Strafverfolgungsbehörden in den USA wurden insgesamt 27 Aktenordner Beweismaterial versendet.
Durch das Verfahren wurden teilweise jahrelang andauernde Missbrauchshandlungen beendet. Ein 32 jähriger Mann aus Sachsen hat mehrfachen Kindesmissbrauch gestanden. Bei ihm wurden fast 40.000 Kinderpornographische Dateien gefunden. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.
In Spanien wurde 60 Personen festgenommen. Weitere Verdächtige stammen aus aller Herren Länder.
Eine ganz besondere Katastrophe brachten die Ermittlungen ebenfalls ans Tageslicht:
Ein 35 Jähriger, der beruflich mit Kindern arbeitet, die an posttraumatischen Belastungsstörungen nach sexuellem Missbrauch leiden ist ebenfalls unter den Verdächtigen. Bei ihm wurden Bilder mit gequälten Säuglingen gefunden.

Wegen Kindesmissbrauch verurteilter Kaplan wird Pfarrer .. Freitag, 27. Juli 2007

Regensburg (carechild) - Ein katholischer Priester, der im Jahr 2000 wegen Kindesmissbrauch rechtskräftig verurteilt wurde, darf im Bistum Regensburg Gemeindepfarrer sein - mit offiziellem Segen des Bistums.

1999 missbrauchte er zwei Jungen im Alter von 9 und 12 Jahren. Im niederbayrischen Viechtach berührte er den jüngeren unsittlich und manipulierte am Geschlechtsteil des 12 jährigen. Nachdem die Schwester der beiden Jungen dies beobachtete, brachte die Mutter den Mann vor Gericht. Er wurde rechtskräftig wegen Kindesmissbrauch verurteilt.
Nach Informationen von "Welt Online" wurde der damalige Kaplan aus der damaligen Gemeinde abgezogen und begab sich für 3 Monate in stationäre und 4 Jahre in begleitende Psychotherapie. Das Bistum hält den Mann für "geheilt". Angebliche Gutachten bescheinigen ihm das ein Rückfall nicht zu erwarten sei.
Das Bistum erklärte, er werde erst wieder in der Seelsorge eingesetzt, seitdem feststehe, dass er keinerlei Gefahr mehr darstellt. Zwischenzeitlich wurde er in der Altenpflege eingesetzt.
Die Gemeinde, in der der Mann nun als Gemeindepfarrer tätig ist, wurde nicht über die Vorgänge informiert. Eltern schicken dort ihre Kinder weiterhin arglos zum Kommunionsunterricht.



Forscher entdecken mögliche Ursache für Pädophilie Sonntag, 22. Juli 2007

Magdeburg (carechild) - Einer Forschergruppe der Uni Magdeburg ist möglicherweise der Durchbruch in der Grundlagenforschung über die Ursachen der Pädophilie gelungen. Demnach weisen Pädophile eine Veränderung im Gehirn auf.

Bis zur Veröffentlichung Ihrer Studie im "Archives of General Psychiatry", einem medizinischen Fachblatt, gab es höchstens Spekulationen über die Ursache von Pädophilie. Während einige (vorwiegend Strafverteidiger) die These vertraten, dass die Ursache in der eigenen Kindheit durch selbst erlebten sexuellen Missbrauch liegt, meinen die anderen Hormonstörungen oder genetische Defekte auszumachen.
Nichts von dem ist nun noch wahrscheinlich. Die Forschungsgruppe hat bei 15 untersuchten Pädophilen, die sich im Massregelvollzug befinden und durchscnnittlicher Intelligenz sind, Veränderungen an einem Teil des, für die Verarbeitung von Emotionen zuständigen, limbischen Systems festgestellt. Mit einem Magnetresonanztomographen wurde das Gehirn untersucht. Dabei stellten die Forscher fest, dass bei 8 Untersuchten die rechte Amygdala ca. 20% kleiner war als normal.
Das Limbische System, deren Teil auch die Amygdala ist, verarbeitet Emotionen wie Angst, Freude und auch sexuelle Erregung. Ist dieser Teil unterentwickelt, verbleibt die Möglichkeit Emotionen zu verarbeiten und sexuelle Reize Erwachsener in Verbindung mit Sexualhormonen und eigener Erfahrung zu verknüpfen und zu erlernen, auf einem vorpubertären Niveau. Dies führt dazu, dass zwar der starke Sexualtrieb eines Erwachsenen vorhanden ist, dieser sich aber nicht an Erwachsene richten kann.
Eine der Vermutungen für die Gründe von Pädophilie wurde zweifelsfrei widerlegt. Der möglicherweise selbst erfahrene sexuelle Missbrauch in der Kindheit spielt bei der Pädophilie keine Rolle. Bei Stress, insbesondere Dauerstress, wächst die Amygdala nämlich und schrumpft nicht.
Die Forscher halten die Ergebnisse für eine ausreichende Basis für die Grundlagenforschung, nahmen aber vorsichtshalber gleich die Hoffnung auf weitergehende Verwendung. Nach dem derzeitigen Stand ist es beispielsweise nicht möglich Pädophile durch ein "scannen" zu identifizieren oder Verfahren für eine sichere Rückfallprognose zu entwickeln.


Lehrer muss bei Kinderporno-Fund entlassen werden Freitag, 20. Juli 2007

Koblenz (carechild) - Ein Lehrer, der wegen Besitz und/oder Verbreitung von Kinderpornographie verurteilt wurde muss aus dem Dienst entfernt werden. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat gestern die diesbezügliche Berufungsklage eines Lehrers gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts abgewiesen.Der Berufungskläger, ein 35 jähriger verbeamteter Lehrer, habe kein Recht dazu, dass das Dienstverhältnis weitergeführt werde, auch wenn er nur zu einer Geldstrafe von EUR 5400 verurteilt wurde.
Die Einhaltung von Vorschriften, die dem Schutz von Kindern dienen ist Kernpflicht eines Lehrers. Der Besitz von Kinderpornographie sei ein schwerwiegender Verstoss gegen diese Pflicht, der zu einem endgültigen Vertrauensverlust des Dienstherrn führe, so das Gericht. Auf die Höhe des Strafmasses komme es dabei nicht an.
In der Regel werden Beamte zwingend nur bei einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr entlassen.
Im konkreten Fall wurden bei dem Lehrer im Rahmen einer Hausdurchsuchung kinderpornographische Bilddateien gefunden, die der Lehrer auch versendet hat. Nach der strafrechtlichen Verurteilung hat das Land Rheinland-Pfalz Entlassungsklage beim Verwaltungsgericht eingereicht, der auch stattgegeben wurde. Dieses Urteil wurde nun vom Oberverwaltungsgericht bestätigt.

USA: Gericht bestätigt Priestersex-Vergleich und deutsche Versicherer müssen zahlen Mittwoch, 18. Juli 2007

Los Angeles (carechild) - Der Vergleich mit dem sich die katholische Kirche in Los Angeles aus einem Prozess wegen sexuellem Kindesmissbrauch durch deren Priester freikaufen will wurde von einem kalifornischen Gericht akzeptiert. Damit muss die Kirche bis Dezember 660 Millionen US-Dollar an Entschädigung zahlen. Muss sie das wirklich?

Sowohl die mehr als 500 Kläger als auch die Erzdiözese Los Angeles, unter Führung von Kardinal Roger Mahony, können zufrieden sein. Die Kläger erhalten im Schnitt jeder zwischen 1.2 und 1.3 Millionen Dollar. Die katholische Kirche ist einen massiven Skandal los, Details werden nun nicht mehr durch einen Gerichtsprozess bekannt und breitgetreten.
Die Zeche ist aber teuer für die Kirche. Einen Moment mal. Nach Informationen der "Financial Times " Deutschland zahlt Kardinal Mahony´s Gemeinde selbst nur 250 Millionen Dollar. Den Rest -und damit den Löwenanteil- zahlen Haftpflichtversicherer und andere kirchliche Gruppen, deren Priester ebenfalls Kinder missbraucht haben sollen.
Die Haftpflichtversicherer wird dieser Vergleich mit 227 Millionen US-Dollar belasten, so die "Financial Times" gestern. Zu den mehr als 10 Versicherungsgesellschaften zählen auch deutsche Unternehmen wie die Allianz und die Münchner Rück, die ebenfalls mit Millionensummen belastet werden.


Pädophilen-Ring - 66 Festnahmen und 48 Millionen Kinderpornos Montag, 16. Juli 2007

Spanien (carechild) - In einer grossangelegten Polizeiaktion haben spanische Ermittler 66 Personen festgenommen die verdächtigt werden Kinderpornographie besessen und über das Internet heruntergeladen zu haben. Die Hinweise kamen vom deutschen Bundeskriminalamt. Ein Grossteil der 48 Millionen Bilder und Videos wurde von deutschen Servern heruntergeladen.
Die Dimension ist gewaltig. 48 Millionen beschlagnahmte kinderpornographische Bilder und Videos, allein 21 Festplatten voll bei einem einzigen Verdächtigen. Die grösste Beschlagnahme die es je in Spanien gegeben hat.
Von den Behörden in Madrid hiess es, das Bundeskriminalamt habe die Ermittlungen durch Informationen über einschlägige Internetforen unterstützt.
Unter den Verdächtigen befinden sich Personen aus allen gesellschaftlichen Schichten vom Arbeiter bis zum Rechtsanwalt. Ihnen drohen nach spanischem Recht 8 Jahre Haft, allein für den Besitz von Kinderpornographie.

Erneut mildes Urteil wegen Kinderpornographie Freitag, 6. Juli 2007

Neumünster (carechild) - Die Verhandlung war kurz und schmerzlos für den Angeklagten. Das Urteil eins der mildesten, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Trotz Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie über Tauschbörsen bekam der 26 jährige Student nur eine minimale Geldstrafe und gilt als nicht vorbestraft.Bei Ermittlungen gegen Tauschbörsenbenutzer kam der Student ins Visier der Ermittler. Bei einer Hausdurchsuchung fanden diese Kinderpornographie auf seinem Rechner, die er sowohl über das Internet bezogen, als auch angeboten hat.
Das Gericht urteilte den Fall in nur 15 Minuten ab. 90 Tagessätze zu jeweils 10 Euro. Damit gilt der 26 jährige nicht einmal als vorbestraft und sein Führungszeugnis bleibt sauber. Er nahm regungslos an der Verhandlung sowie dem Schuldspruch teil.
Der Vorsitzende Richter, in einem von der "SHZ" eingefangenen Zitat, dazu: "Es geht hier nicht nur um eine Geschmacksfrage, und da kann ich den Angeklagten nicht verstehen, sondern auch um eine Straftat. Aber wir wollen dem jungen Mann auch nicht die Zukunft verbauen."
Der vom Gesetz angedrohte Strafrahmen sieht dafür eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren vor.